Rose ‚Veilchenblau‘


Sie gilt als eine der blauesten Rosensorten, die man bekommen kann. Das „Blau“ ist zwar wie bei den namensgebenden Veilchen eher ein Violett, auffällig ist es aber allemal.

Ich wäre wahrscheinlich nicht auf diese Rose gestoßen, wäre sie nicht Teil des Pflanzkonzeptes der Mixed Border gewesen. Der Rambler hat, einmal gesetzt, innerhalb von wenigen Jahren eine Wand erobert und behauptet sich dort gegen Russischen Wein und Efeu. Sie blüht zwar wie viele Kletterrosen nur einmal im Jahr, dafür aber in verschwenderischer Fülle. Das Schauspiel beginnt Mitte Mai und dauert etwa 4 Wochen. Da die Blüten kaum gefüllt sind, wird sie in dieser Zeit gerne von Insekten besucht, vor allem von Bienen und Hummeln.

‚Veilchenblau‘ ist nach meiner Erfahrung sehr blattgesund. Nach der Blütezeit erscheinen lange, vegetative Triebe, die man entweder weiterleiten kann oder beschneidet, um die Rose trotz des beachtlichen Wachstums in Form zu halten. In Davids Garten ist sie Teil des Rosenzimmers, wo sie zeitgleich mit ‚Bobby James‘ ( einem weiteren Rambler) und der Strauchrose ‚Rosario‘ blüht.


Deutscher Name:Ramblerrose Veilchenblau
Wissenschaftl. Name:Rosa ‚Veilchenblau‘
Familie:Rosaceae (Rosengewächse)