Grasfrosch


Hast Du Frösche im Garten haben es Nacktschnecken schwer. Die stehen nämlich bei  den meisten Arten ganz oben auf der Speisekarte. 

In Davids Garten wacht eine kleine Armee aus Grasfröschen über die Bestände. Beliebtes „Schneckenfutter“ wie Dahlien und Funkien kommen daher unbeschädigt durch’s Gartenjahr. Die findigen Frösche haben auch entdeckt, dass der Kompostbehälter eine unerschöpfliche Quelle für Leckerbissen aller Art ist.

Der Grasfrosch gehört zu den heimischen Amphibien. Ausgewachsene Exemplare erreichen bis zu 11 cm Körperlänge, sind gefärbt wie ein Blatt im Herbst und ernähren sich von allem, was sich bewegt und eine fressbare Größe hat: Schnecken, Würmer, Insekten, Asseln und wahrscheinlich gelegentlich auch der eigene Nachwuchs.

Für einen Innenhofgarten bringen Grasfrösche eine weitere vorteilhafte Eigenschaft mit: Sie quaken nicht, sie brummen nur, und das auch nur zur Paarungszeit im März. Im Juni verlassen die Jungfrösche den Teich und kehren dann hoffentlich ein paar Jahre später zum laichen zurück.


Deutscher Name:Grasfrosch
Wissenschaftl. Name:Rana temporaria L.
Familie:Ranidae (Echte Frösche)